Donnerstag, 21. November 2019


NEUIGKEITEN UND TIPPS

 IM

 GRAZER ADVENT 2019

 

Der Grazer Advent 2019 wird bereits am 22. November eingeläutet. Jedes Jahr werden mehr Besucher von der schönen, teils betriebsamen, teils besinnlichen Atmosphäre angezogen. Auswertigen Gästen und Einheimischen werden auch immer neue Schwerpunkte geboten. Einige Fixpunkte, wie die Weihnachtsmärkte, die Eiskrippe im Landhaushof, die Adventbim u.v.m. sind nicht mehr wegzudenken. Aber die Verantwortlichen von GrazTourismus haben sich in Zusammenarbeit mit anderen auch etliche Neuerungen einfallen lassen, auf die man schon gespannt sein darf. Alles unter dem Motto: „Advent der kurzen Wege“.

Gespannt sind die Grazer auch jedes Jahr auf den riesigen Christbaum, der während der Adventzeit den Hauptplatz schmückt. Das über 200 Jahre alte Prachtstück wurde von einer Familie aus dem Gemeindegebiet von St. Peter am Kammersberg zur Verfügung gestellt. Aus dieser Gegend kommen auch die sogenannten „Weisenbläser“, die die feierliche Illumination des Baumes am 30. November musikalisch begleiten werden. Auch der Startrompeter Toni Maier wird vom Balkon des Rathauses aus, Weihnachtslieder zum Besten geben. Im Anschluss daran, um 18 Uhr, erwartet die Besucher dann ein weiteres Highlight: die Eröffnung der Eiskrippe – wunderschön umrahmt vom Landhaushof und, ebenso schon traditionell seit vielen Jahren, dem großartigen HIB.art.chor. Geschnitzt wird das Kunstwerk aus 35 Tonnen kristallklarem Eis, von dem renommierten Eiskünstler
Kimmo Frosti. Mit Stolz erfüllt die Grazer auch, dass die Eiskrippe die weltweit erste und nach wie vor einzige dieser Größe ist.

Der Grazer Advent hat ohnehin auch einige spezielle und unübliche Angebote, wie die „Klingende Weihnachtswerkstatt für Familien“, das „Büro für Weihnachtslieder“, den
„Grazer Krippenweg“ und viele originelle Ideen für Kinder. Auch der „Advent-Bummelzug“ durch die Grazer Altstadt ist bei den Jüngsten sehr beliebt. Hier kostet eine 20-minütige Runde für Erwachsene 2,- Euro, für Kinder 1,- Euro. Währenddessen ist die halbstündige Fahrt in der Adventbim kostenlos.

Da das „Aufsteirern“ im Herbst inzwischen zu einem absoluten Besuchermagnet geworden ist, wird diese „trachtige“ Erfindung als „Aufsteirern Advent am Schlossberg“ im Winter sozusagen wiederbelebt. Mit herrlichem Blick auf Graz können Sie an fünf Wochenenden kulinarische Produkte und wunderschönes Kunsthandwerk aus der Steiermark erleben. Die Kasematten verwandeln sich in eine Art weihnachtliches Wohnzimmer und bieten so das ideale Ambiente, um dem Trubel der Altstadt zu entfliehen.

In der Adventzeit sind auch die Grazer Kirchen frequentierter als sonst und zwar aus gutem Grund. Ein Weihnachtskonzert in dieser Atmosphäre ist auch, aber sicher nicht nur wegen der hervorragenden Akustik, ein besonderer Hörgenuss. Die steirische Hauptstadt hat ja auch wirklich einige wunderschöne Gotteshäuser, die einen sakralen Rahmen bieten, der für solche Darbietungen nicht passender sein könnte.

Die „Öffis“ können an den „Adventsamstagen“ wie jedes Jahr gratis genutzt werden. Zusammen mit der bereits etablierten und beliebten Gratis-Bim, um den Haupt- und Jakominiplatz, sind das wirklich triftige Gründe dafür, den PKW zu Hause stehen zu lassen.

Sinnvoller wäre es das Auto für einen Ausflug, zu einem der höchst sehenswerten Adventmärkte rund um Graz zu benutzen. Die ländlichen Weihnachtsmärkte haben wieder einen ganz anderen, besonderen Charme. Empfehlenswert sind sicher der
Kesselfall-Adventmarkt in Semriach, das Freilichtmuseum in Stübing, der begehbare Adventkalender in Kalsdorf oder der Markt am Frohnleitner Hauptplatz, um nur einige Beispiele zu nennen.

Informieren Sie sich auch gerne bei GrazTourismus über das Graz Adventpackage, welches allerdings nur für Wochenenden gebucht werden kann. Noch sinnvoller ist es jedoch, sich zeitnah direkt im Hotel GOLLNER das ideale Zimmer zur idealen Zeit zu sichern. Unser Team freut sich auf Sie!

 

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Donnerstag, 31. Oktober 2019


BARRIEREFREIHEIT IM HOTEL GOLLNER

UND DER STADT GRAZ


 

…sollte eigentlich ja inzwischen ohnehin selbstverständlich sein. Ob dem wirklich so ist und welche Angebote es gibt, werden wir hier gemeinsam herausfinden.

Die Anreise nach Graz ist mit PKW, Zug und Flugzeug jedenfalls barrierefrei möglich. Was den öffentlichen Verkehr innerhalb von Graz betrifft, so kann man der dafür zuständigen Holding zwar nicht das Bemühen absprechen, doch das Angebot ist noch immer ausbaufähig. So sind beispielsweise einfach noch immer viel zu viele sehr alte Straßenbahnen unterwegs, die vor allem, aber nicht nur, für Rollstuhlfahrer ungeeignet sind. Im normalen Regelbetrieb ist jedoch jede
2. Straßenbahn eine neuere Niederflurbahn und Busse gibt es ohnehin nur mehr in dieser Ausführung. Ab einer 70%igen Behinderung kosten die Stunden- und 24-Stundenkarten den halben Preis (Eine Begleitperson bzw. Assistenzhund fährt gratis mit). Welche Hilfen es für welche Beeinträchtigung genau gibt, ist auf der Homepage der Graz Linien detailliert angeführt.

Die Stadt Graz und GrazTourismus haben sich ebenfalls ein ambitioniertes Ziel gesetzt: „Graz ohne Grenzen für jedermann!“. Auf der Homepage
www.graz-tourismus.at findet man, unter „Graz barrierefrei erleben“ auch wirklich eine große Anzahl an Informationen und Tipps. Hier findet man zum Beispiel geeignete Museen, Restaurants & Cafés und eine pdf.Datei, mit der man sich über die speziellen Angebote der wichtigsten Veranstaltungsorte informieren kann. Außerdem natürlich diverse Serviceseiten, zu verschiedenen Themen wie etwa medizinischer Hilfe, Verleih von Hilfsmitteln, oder dem sogenannten Eurokey (für die Benutzung öffentlicher Toiletten nötig).

Die steirische Hauptstadt hat eine wunderschöne Altstadt, die historisch gewachsen ist. Pflastersteine, stark ansteigende Straßen, enge Gassen, hohe Randsteine und andere große und kleine Hindernisse schränken logischerweise die Barrierefreiheit immer wieder ein. Hier versucht man mit abgeschrägten Gehsteigkanten, einem Blindenleitsystem und vielen Akustikampeln gegenzusteuern. Parkmöglichkeiten sind in Innenstädten generell ein sehr wertvolles Gut, doch man findet durchaus etliche, gut gelegene Behindertenparkplätze.

Hier noch ein paar Tipps:

-man sollte seine Innenstadt-Erkundung am besten erst nach 11 Uhr beginnen, da dann die gewünschten Routen und Parkplätze weniger durch anliefernde Fahrzeuge blockiert sind;

-auch Schlossbergbahn und Schlossberglift sind barrierefrei!;

-unter www.wheelmap.org findet man einen toll aufbereiteten Stadtplan für Rollstuhlfahrer mit allen möglichen zusätzlichen, nützlichen Informationen.

Falls trotzdem noch Fragen offen bleiben sollten (z.B. wegen Stadtführungen), hilft man Ihnen selbstverständlich im Informationsbüro von GrazTourismus, oder an der Rezeption im Hotel GOLLNER weiter.

Das GOLLNER-Team freut sich natürlich immer über Gäste, die unsere barrierefreien Zimmer nutzen möchten. Man kann sich entweder selbst gerne persönlich im Hotel über alles Wissenswerte informieren, oder eben auch über die Homepage von GrazTourismus. Wir haben hier abschließend die Beschreibung des Hotels von dieser Homepage und den dazugehörigen Link, sowie jenen der noch detaillierteren pdf.Datei, angefügt:

 

 

Das Cityhotel Gollner bietet alle Annehmlichkeiten, die von einem erstklassigen 4-Sterne-Hotel erwartet werden dürfen. Die Nähe zur Fußgängerzone macht das Hotel  zum perfekten Ausgangspunkt für Geschäftsreisende, Entdecker und Genießer. Es erwartet Sie ein begeistertes und bestens geschultes Team, das Sie mit viel Charme und Aufmerksamkeit betreut. Lassen Sie sich mit individuellem und unaufdringlichem  5-Sterne-Service in einem 4-Sterne-Hotel und von der österreichischen Gastlichkeit verwöhnen. Die hoteleigenen Garagen verfügen nun auch über Ladestationen für Elektroautos.

 

 

 


 

  https://www.graztourismus.at/1_graz/6_gut-zu-wissen/pdf/barrierefrei/hotels-barrierefrei/barrierefreie-hotels-2019_hotel-gollner-1-.pdf

 

https://www.holding-graz.at/linien/barrierefrei.html

Sonntag, 29. September 2019


DIE BURG RABENSTEIN

 

Im aktuellen Blog möchte ich mich einem interessanten, nahe gelegenen Ausflugsziel widmen: der Burg Rabenstein! Sie ist ganz einfach und schnell über die A9 in Richtung Norden zu erreichen und kurz vor Frohnleiten auch schon von weitem zu sehen, denn sie thront geradezu auf einem steilen Felssporn. Die Festung wurde ja auch vor knapp 900 Jahren errichtet, um den Verkehrsweg durch das Murtal zu überwachen und zu sichern. Heute ist sie ein kleines Juwel steirischer Baukultur, bei der ein guter Kompromiss zwischen Altertum und Moderne gefunden wurde.

Die Burg hieß ursprünglich Rammenstein und wurde nach Hartnid Schenk von Rammenstein benannt, der von 1240 bis 1276 seinen Sitz auf der Anlage hatte. Die Altburg, welche Ende des 15. Jahrhunderts abbrannte, wurde nicht wieder aufgebaut. Das Schloss, welches noch heute steht, wurde im 14. Jahrhundert errichtet und befand sich im landesfürstlichen Besitz. Da sich die Burg auf einem Felsen oberhalb der Mur befindet, konnte wie schon erwähnt das Murtal bei Bedarf gesperrt und gesichert werden.

Nachdem die Burg in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts dem Verfall nahe war, wurde sie von Ludwig von Montoyer unter großem Aufwand restauriert. 1887 ging Rabenstein in den Besitz der Familie Reininghaus über.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ein Gästehaus in der Burg errichtet. Als weiterer Besitzer folgte 1981 die Familie Lichtenstein, die es aber nach nur wenigen Jahren an die STEG (Elektrizitätsgesellschaft) verkaufte. Die Burg wurde vor allem für kulturelle Veranstaltungen wie Ausstellungen, Theater- und Konzertaufführungen genützt.

Seit 1987 befindet sich unterhalb der Burg außerdem das Murkraftwerk Rabenstein, das aktuell vom Verbund betrieben wird.

2005 erfolgte der Verkauf an den Grazer Unternehmer Werner Hochegger, der bis 2009 umfangreiche Sanierungsarbeiten durchführte und einen modernen Zubau errichtete.

Bei diesem Zubau handelt es sich um die Hochegger Keusche, die quasi über der Burg schwebt. Die riesigen Panoramafronten bieten natürlich einen fantastischen Rundumblick in die schöne Gegend, aber auch auf die Burg und den Burghof selbst. Den originellen Namen verdankt dieses moderne Gebäude aus Stahl und Glas einer alten Bauskizze, auf der ein historisches Gebäude zu sehen ist. Die Skizze aus dem Jahr 1899 ist bis heute erhalten geblieben.

Heutzutage wird die Burg Rabenstein als Konferenz- und Veranstaltungszentrum, sowie als exklusive Hochzeitslocation genutzt. Man kann aber auch einfach hinauf wandern und sich die Burg und das beeindruckende Panorama einmal ganz unverbindlich ansehen.
Viel Vergnügen dabei!

Donnerstag, 15. August 2019


OPERNPREMIERE IM SEPTEMBER 2019 –

„DON CARLO“ von GIUSEPPE VERDI

 

Nachdem sich der Sommer langsam dem Ende zuneigt, die Aktivitäten im Freien kontinuierlich weniger werden und das Wetter in den nächsten Wochen immer öfter Regen und kühle Temperaturen bereithält, ist der ideale Zeitpunkt gekommen, wieder einmal in die Oper zu gehen. Und was gibt es in so einem Fall besseres, als sich auch noch auf eine Premiere freuen zu dürfen.

Am 28. September haben Sie die Gelegenheit dazu, wenn erstmals unter der Regie von Jetske Mijnssenm Giuseppe Verdis‘ „DonCarlo“  aufgeführt wird. Erfreulicherweise hat auch Chefdirigentin Oksana Lyniv, die wir schon mehrmals im Hotel GOLLNER begrüßen durften, im wahrsten Sinne des Wortes wieder „ihre Finger im Spiel“.

Allen richtigen Opernfans ist die Handlung natürlich bestens bekannt. Für all jene, die eine kleine Auffrischung brauchen, gibt es hier eine Zusammenfassung: Don Carlo liebt Elisabeth. Elisabeth ist mit Carlos Vater verheiratet. Eboli liebt Carlos und ist doch die Geliebte des Königs. Den rettenden Halt findet Carlos Herz schließlich in den revolutionären Gedanken seines Freundes Posa und erkennt doch zu spät, dass es keinen Ausweg geben kann … Dieses System der Kontrolle, das jeden Einzelnen dazu zwingt, mit gespaltener Identität zwischen Schein und Wahrheit zu leben, übernimmt und radikalisiert Verdi in seiner Komposition: Aus einem fast verlogenen Konversationston des Hofes bricht die individuelle emotionale Situation der Figuren durch; strahlendes Des-Dur verspricht eine leuchtende Zukunft, bevor einen Wimpernschlag später die düsteren Klänge der Inquisition den nahenden Tod vorhersagen.

Auch wenn dieser Teil sich eher düster anhört, insgesamt soll der „Don Carlo“ bei dieser Inszenierung von Jetske Mijnssenm, die an der Grazer Oper mit „Eugen Onegin“ bereits 2017 einen Erfolg landete, zu neuem Leben erweckt werden. Die Handlung bietet ja mehr als genug Möglichkeiten, Verbindungen zu aktuellen Themen herzustellen.

Bei fairen Ticketpreisen, zwischen 8 und 86 Euro, bieten die Veranstalter übrigens außerdem eine kostenlose Einführung in das Stück an. Einfach
30 Minuten vor Beginn, zum Treffpunkt ins Galeriefoyer kommen.

Im Hotel GOLLNER durften wir schon unzählige höchst zufriedene Opernbesucher aus aller Herren Länder zu unseren Gästen zählen. Wobei der größte Vorteil unseres Hauses sicher die „Steinwurfnähe“ ist. Doch durch die jahrzehntelange Erfahrung können wir Ihnen beim kompletten Drumherum behilflich sein und für einen gelungenen Aufenthalt sorgen. Wir würden uns freuen, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen!
 
 
©Oper Graz

Sonntag, 21. Juli 2019


AUSFLUG NACH BAD GLEICHENBERG…

 

Bad Gleichenberg hat auch, aber nicht nur als Kurort, eine besonders lange und höchst interessante Geschichte. Schon Peter Rosegger erlag den besonderen Reizen dieses Ortes und meinte schon 1906 in einer Liebeserklärung unter anderem: „diesen Erdenwinkel liebe ich!“. Natürlich verdankt die Gemeinde ihre Bekanntheit in erster Linie den vulkanischen Heilquellen, die schon bei den Römern begehrt waren. Aber durch diese Thermalquellen ist, über die Jahrhunderte, auch drum herum viel Interessantes und Sehenswertes entstanden.

Dennoch hat man sich auch lange Zeit sozusagen auf diesen Lorbeeren ausgeruht. Viele Gebäude waren heruntergekommen, der Kurpark ungepflegt, die Gastronomie und Hotellerie in der Gegend war genauso veraltet, wie das Thermalbad selbst. Aber in all diesen Bereichen und auch in vielen anderen hat sich wirklich enorm viel bewegt. Seit 2015 verfügt Bad Gleichenberg über einen wunderschönen Hauptplatz, der zum einen ein würdiges Zentrum darstellt, zum anderen der ideale Ausgangspunkt ist, um die vielen verschiedenen Angebote in der Region zu nutzen. Besonders empfehlenswert ist die Atmosphäre abends bei Dunkelheit, wenn das Licht- und Farbenspiel mit den Fontänen des aufwendigen Springbrunnens verschmilzt und gemeinsam mit der klassischen Musikuntermalung zu einem echten Erlebnis wird. Vielleicht verbinden Sie dieses Erlebnis auch mit einem Besuch des wöchentlichen Bauernmarktes.

Bei der modernen, aber trotzdem liebevoll in den Kurpark integrierten Therme (umgeben von uralten Baumriesen und alten, aber schön restaurierten Villen),  ist von „veraltet und heruntergekommen“ ebenso wenig zu sehen, wie bei den umliegenden Restaurants, Cafés und Buschenschenken. Der hoch entwickelten Gesundheitskompetenz kommt in Bad Gleichenberg ebenfalls große Bedeutung zu. Vor allem Atemwegsbeschwerden und Hauterkrankungen können durch spezielle Anwendungen, etwa durch die Gleichenberger Sole, im Kurhaus Bad Gleichenberg sehr gut behandelt werden.

Weniger bekannt, aber bei den derzeit herrschenden, sommerlichen Temperaturen unbedingt zu empfehlen, ist auch das hiesige Freibad. Es ist zwar nicht übermäßig groß, kann aber, was das Freizeitangebot abseits des 50m.-Beckens, die Sauberkeit und vor allem was das Preis- Leistungsverhältnis betrifft, ohne weiteres mit anderen Bädern mithalten.

Ein gelungener Abschluss (vor allem für Familien mit Kindern), für einen Ausflug nach Bad Gleichenberg, wäre eindeutig ein Besuch im Styrassic Park, mit seinen über 80 lebensgroßen Dinosauriern.

Genießen Sie die sanften Hügel im Vulkanland und lassen Sie die Seele baumeln - im ältesten Kurort der Steiermark, nur eine Autostunde von Graz entfernt!




 
 

Donnerstag, 11. Juli 2019


DAS UNIVERSALMUSEUM JOANNEUM
und seine Standorte

Das Schloss Eggenberg mit Park

 

Vor einigen Monaten gab es an dieser Stelle den ersten BLOG zum Thema „UNIVERSALMUSEUM JOANNEUM und seine Standorte“. In dieser ersten Folge wurden die Grazer Standorte behandelt und auch das Schloss Eggenberg „kurz gestreift“. Nur „kurz gestreift“ deswegen, weil das Schloss, mit allem was dazugehört, einfach einen eigenen BLOG verdient. Dieses angekündigte Versprechen wird nun eingelöst und Sie erfahren alles Wissenswerte über die Prunkräume, die alte Galerie, das Münzkabinett, das Archäologiemuseum, die verschiedenen Gärten und anderes mehr.

Die Prunkräume:

Die Beletage von Schloss Eggenberg hat ihr ursprüngliches Erscheinungsbild bis heute nahezu unverändert erhalten. Der Zyklus von 24 Prunkräumen mit originaler Ausstattung des 17. und 18. Jahrhunderts gehört zu den bedeutendsten Ensembles historischer Innenräume, die Österreich besitzt.

Die Alte Galerie:

Genießen Sie einen Rundgang durch ein faszinierendes Universum europäischer Kunst! Strahlende gotische Tafeln geben ein Abbild des Himmels, Göttergestalten aus der Renaissance beschwören den Geist der Antike und eine rauschende Farbenpracht erschließt die Welt des Barocks.

Das Münzkabinett:

Das Münzkabinett erzählt einprägsame Münzgeschichten aus der Steiermark – vom Panthertaler und der Goldmünze bis zum Renaissance-Medaillenkleinod Erzherzog Karls II. von Innerösterreich.

Das Archäologiemuseum:

Das Archäologiemuseum zeigt mehr als 1.200 Objekte, die als „Lebensspuren“ Ausgangspunkte für Fragen bilden, die die Menschen seit Jahrtausenden bewegen. Höhepunkte der Dauerausstellung sind hallstattzeitliche Objekte von Weltrang wie der Kultwagen von Strettweg oder die Maske von Kleinklein.

Der Park und die Gärten:

Der Schlosspark zählt mit seinen historischen Rosen am Rosenhügel, dem Planetengarten, dem Herrschaftsgartel, dem Garten am Südpavillion und dem Obstgarten zu den kostbarsten Gartendenkmalen des Landes. Genießen Sie einen Spaziergang durch den malerischen Landschaftsgarten, der seit seiner Entstehung im frühen 17. Jahrhundert viele Veränderungen erlebt hat.

Der wunderschöne und weitläufige Park hat einen kleinen Vorteil gegenüber den verschiedenen Räumlichkeiten: man kann ihn täglich aufsuchen. Einfach mit der Straßenbahn Linie 1 bis „Schloss Eggenberg“ fahren und schon befindet man sich, nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt, in einer grünen Oase. Mit der Picknickwiese und dem Kinderspielplatz gibt es ideale Voraussetzungen für Familien. Die Parkkassa befindet sich übrigens gleich beim Eingang.

Alle anderen Stätten innerhalb des Schlosses sind jeweils von Dienstag bis Sonntag geöffnet. Am Eingang zum Schloss finden Sie, neben einer Info-Stelle und der Museumskassa, einen Shop mit tollen Geschenk- und Mitbringsel-Ideen, der gleichzeitig auch Ausgangspunkt aller Führungen ist.
Abschließend noch ein Tipp, falls Sie einen Ort für eine Feier suchen. Mit dem sogenannten Laterneng’wölb und dem pittoresken Cafépavillion haben Sie gleich zwei ganz spezielle und außergewöhnliche Locations zur Auswahl.

www.museum-joanneum.at/schloss-eggenberg-prunkraeume-und-gaerten
www.schloss-eggenberg.at
www.graztourismus.at

Sonntag, 12. Mai 2019


„Die Jahreszeiten“ von Joseph Haydn

Inszeniert von Balletdirektorin Beate Vollack

 

Die Grazer Oper konnte vor kurzem die, nicht nur äußerst sympathische, sondern auch international renommierte, Tanz-Koryphäe Beate Vollack für die nächsten fünf Jahre als Ballettdirektorin gewinnen. Die gebürtige Ost-Berlinerin durfte, nach Abschluss ihres Studiums an der staatlichen Ballettschule, bereits fast alle großen Rollen in den bekanntesten Stücken tanzen. Beispielsweise in der Royal Garden Opera in London oder der Wiener Staatsoper. Die letzten Jahre vor ihrem Graz-Engagement war sie Leiterin der Tanzkompanie St. Gallen in der Schweiz.

Sozusagen ihr Einstandsgeschenk, hat sie auch von dort mitgebracht, denn
„Die Jahreszeiten“ sind eine Koproduktion mit dem Theater St. Gallen. Überhaupt ist diese Produktion, wie an der Grazer Oper inzwischen bereits üblich, eine in hohem Maße internationale Angelegenheit. Nicht nur die musikalische Leitung, vor allem auch die Sänger und Tänzer kommen aus aller Herren Länder und sorgen alleine schon dadurch für einen Hauch „große, weite Welt“. Frau Vollack betont auch, dass sich die wunderschönen Räumlichkeiten in der steirischen Landeshauptstadt, im Vergleich zu anderen Opernhäusern, absolut nicht zu verstecken brauchen und lobt außerdem immer wieder ihre „fantastischen Tänzer“ in den höchsten Tönen.

So ein positives Feedback hören heimische Kulturschaffende und –interessierte natürlich sehr gerne und es ist ein weiteres Argument dafür, sich das Oratorium „Die Jahreszeiten“ anzusehen bzw. anzuhören. Wobei die Bezeichnung Oratorium in diesem Fall etwas irreführend ist, da kein klassisch christliches Thema behandelt wird, sondern die Gefühle, Stimmungen und Atmosphären, die die unterschiedlichen vier Jahreszeiten eben mit sich bringen. Komponist
Joseph Haydn faszinierte besonders, dass sie immer sehr ähnlich und im gleichen Zeitraum ablaufen, aber doch jedes Jahr unterschiedlich sind. Dieses Paradoxon aus ewiger Wiederholung auf der einen Seite und Überraschung und Unberechenbarkeit auf der anderen, wollte er mit seiner Komposition einfangen und beschreiben.

Machen Sie sich selbst ein Bild, ob ihm das gelungen ist und lassen Sie sich von den farbenfrohen, emotionalen Tanzszenen  verzaubern. All jenen, deren Interesse nun geweckt wurde, möchte ich erneut auch das Opernpackage im Hotel GOLLNER ans Herz legen. Dieses Package beinhaltet einfach alle wichtigen Komponenten, die für einen gelungenen Opernbesuch nötig sind.