Freitag, 5. Juli 2013

Schöckl - der Grazer Hausberg



Der Schöckl – Grazer Hausberg

Nur selten findet man in solch unmittelbarer Nähe einer Großstadt einen Berg, wie den Schöckl. Da der Grazer Hausberg sich nur ca. 15km entfernt von der steirischen Landeshauptstadt befindet, ist er vor allem für deren Einwohner ein beliebtes Ausflugsziel für Spaziergänger, Wanderer,
Downhill-Mountainbikern, Drachenfliegern und Paragleitern. Nebenbei nutzt ihn der Automobilkonzern MAGNA auch noch als Geländewagen-Teststrecke. Eine Tatsache, die für ebenso für die große Fangemeinde des Schöckl verantwortlich ist, ist die ideale Höhe (1445m). Ideal deshalb, weil er wirklich von jedem, der noch halbwegs gut zu Fuß ist, „erklommen“ werden kann. Allein schon deswegen, weil man mit der Seilbahn ja die Möglichkeit hat zu „schummeln“ und sich so zumindest eine der beiden Wanderungen ersparen kann.
Der vorwiegend aus Glimmerschiefern und Kalken bestehende Berg liegt am südlichen Ende der Alpenausläufer – dem sogenannten Grazer Bergland. Der Kalkstock steht auf einem kristallinen Untergrund, dem Radegunder Kristallin. Dazwischen treten daher immer wieder Quellen an die Oberfläche, die die Wasserversorgung der umliegenden Orte darstellen. In dem Kalk sind immer wieder Höhlen und Dolinen. Die bekannteste Höhle ist die Lurgrotte, ebenfalls ein beliebtes Ausflugsziel.
Der Radegunder Kristallin hat seinen Namen von der Ortschaft Sankt Radegund, die am Südfuss des Schöckl liegt und der Ausgangspunkt, der im Jahr 1995 neu errichteten Schöckl-Seilbahn, ist. Es gibt Hinweise auf eine Besiedelung schon in der Römerzeit, erstmals urkundlich erwähnt wurde der
mons sekkel im Jahr 1147.
Heutzutage ist der Schöckl in erster Linie von zahlreichen Gaststätten besiedelt. Sowohl auf dem Gipfel, als auch auf dem Weg hinauf, wobei jeder Wanderer natürlich ein bevorzugtes Lieblingsziel hat. Das älteste Gasthaus steht bereits seit dem Jahr 1890 und trägt den Namen Stubenberghaus.
Falls Sie einmal im Hotel GOLLNER zu Gast sind und Lust verspüren den Grazer Hausberg zu besteigen, informiert man Sie gerne an der Rezeption über die Möglichkeiten. Die Talstation in Sankt Radegund ist ja auch gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.



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