Sonntag, 25. März 2018


GRAZ – BARRIEREFREI ERLEBEN

 

…und zwar ohne Grenzen für jedermann. Das ist zumindest das erklärte Ziel der Stadt Graz. Wie weit diese „Grenzenlosigkeit für jedermann“ in der Realität geht, schauen wir uns in diesem BLOG an. Wobei auch der Verfasser dieser Zeilen natürlich nur ein Außenstehender ist, der versucht(!) sich in die Betroffenen hineinzuversetzen.

GRAZTourismus stellt beispielsweise auf der Homepage einen guten Grundstock an Informationen zur Verfügung, die einfach die aktive Teilnahme am Stadtleben ermöglichen sollen.

So ist schon die Anreise in die steirische Landeshauptstadt nicht immer ein leichtes Unterfangen. Vom Flughafen Thalerhof aus erreicht man das Stadtzentrum immerhin ohne störende Stufen und Gehsteigkanten. Die Großbaustelle um den Hauptbahnhof verursacht andererseits noch bis 2020 das ein oder andere Problem. Der Innenbereich ist allerdings schon länger fertig und vor allem, was die (teils unterirdische) Verbindung zwischen Straßenbahnhaltestelle und Bahnhofsgelände betrifft durchaus gelungen.

Über Verfehlungen der GrazLinien beim taktilen Leitsystem für blinde und seheingeschränkte Personen oder defekten Bildschirmen, die besonders für gehörlose- und gehöreingeschränkte Menschen wichtig sind, gab es in der Vergangenheit manchmal Schlagzeilen. Insgesamt ist man hier aber bemüht, sich auf die speziellen Bedürfnisse einzustellen und zwar auch, aber nicht nur was Ermäßigungen bei den Fahrpreisen betrifft.

In einer fremden Stadt ist es sicher schon jedem einmal passiert, dass man bei der Suche nach einem WC (fast) verzweifelt ist. Wie wenig „spaßig“ eine derartige Suche werden kann, wenn man auch noch mit einer Beeinträchtigung durchs Leben geht, sollte jedermann einleuchten. Daher macht ein Stadtplan, auf dem unter anderem brauchbare Toiletten einfach zu finden sind, natürlich unbedingt Sinn.

Planung ist im Allgemeinen, genauso wie im speziellen Beispielsfall einer Besichtigungstour, sowieso das A&O. Denn ein solches Sightseeing birgt in einer historisch gewachsenen
(Alt-)Stadt wie Graz diverse Hindernisse. Pflastersteine, steil ansteigende Gassen oder Schotterwege sind logischerweise nicht der ideale Untergrund für einen Rollstuhl.

Wie schon erwähnt gibt es also immerhin die Möglichkeit sich umfassend zu informieren. Ich wünsche jedenfalls allen Betroffenen, dass die angepriesenen Hilfen im Alltag dann auch wirklich funktionieren.

Im Hotel GOLLNER sind Menschen mit Behinderung selbstverständlich seit jeher willkommen und eigentlich konnten wir, bei rechtzeitiger Vorabinformation, immer ein für die jeweiligen Bedürfnisse das geeignete Zimmer finden. In wenigen Wochen steht dann außerdem auch noch ein weiteres, vollkommen neues Zimmer zur Verfügung, bei dem auf Barrierefreiheit besonderen Wert gelegt wurde.

Wenn Du schnell gehen willst, geh' alleine.
Wenn Du weit kommen willst, geh' gemeinsam.

(Afrikanisches Sprichwort)

www.graztourimus.at
www.holding-graz.at