Mittwoch, 30. Mai 2018


DAS „GRÄTZL“

RUND UM DEN DIETRICHSTEINPLATZ

 

Genaugenommen befindet sich das Hotel GOLLNER ja in der Schlögelgasse, aber eben nur ein paar Schritte entfernt bzw. in Sichtweite vom Dietrichsteinplatz. Jener Dietrichsteinplatz ist sozusagen der Mittelpunkt des kleinen „Grätzels“, wie man hierzulande sagt. Und da es für unsere Hotelgäste sicher interessant und informativ ist, einige Fakten über dieses „Grätzl“ zu erfahren, haben wir hier Wissenswertes zusammengetragen.

Der Dietrichsteinplatz liegt, ebenso wie die Schlögelgasse, im zweiten Grazer Stadtbezirk St. Leonhard an der Grenze zur Inneren Stadt und zu Jakomini. Die Straßenbahnlinien 3 (Laudongasse bis Krenngasse) und 6 (St. Peter bis Laudongasse) halten am Platz. Was bedeutet, dass man vom Bahnhof aus direkt mit Straßenbahn zum Hotel GOLLNER fahren kann.
Die Hauptwache Ost der Berufsfeuerwehr Graz hat ihren Sitz am Dietrichsteinplatz 9a und war bis 1939 Sitz der Freiwilligen Feuerwehr. Wie wir, gottseidank nur aus Fehlalarmen wissen, sind die Einsatzwagen daher auch wirklich sehr schnell vor Ort.

Im „Martin Auer“-Stammsitz wird seit 1688 Brot gebacken. Der beliebte Grazer „Bäckereigigant“ ist seit dem 17. Jahrhundert natürlich gewachsen und hat inzwischen viele, viele Filialen über das ganze Stadtgebiet verteilt.

Es muss also niemand Hungrig bleiben im „Grätzl“ und zwar zu keiner Tages- und Nachtzeit. Der Grieche namens Athen hat an manchen Tagen schon länger als üblich geöffnet, wenn Griechen und Einheimische gemeinsam musizieren, essen und trinken. Falls einen der kleine Hunger aber tatsächlich einmal mitten in der Nacht überkommen sollte, wird man seit über 25 Jahren beim Imbissstand Wilding bestens versorgt. Wenn auch hier irgendwann die Fritteuse ausgeschaltet wird, kriegt man bei Pammukale jederzeit Kebab, Dürüm & Co.

Wer jedoch gepflegt Abendessen gehen möchte, kann zwischen ausgezeichneter österreichischer Hausmannskost und echter italienischer Küche wählen.

Der Brandhof (Gleisdorfergasse 10) ist schon seit Jahrzehnten eine sichere Wahl für alle, die einfache, gut gemachte Gasthausküche suchen.

Mit einer derart langen Tradition kann das Pizzaolo nicht punkten. Dafür mit echter italienischer, oder genauer gesagt, echter neapolitanischer Pizza und anderen mediterranen Köstlichkeiten. Der Sizilianer Raimondo freut sich jedenfalls darauf, seinen Gästen ein freudiges „Mamma Mia“ zu entlocken, wenn er seine dampfenden Pizzen aus dem Steinofen holt.

Dass neben Supermarkt, Trafik oder Apotheke auch ein alteingesessenes Kaufhaus, wie das Küchenfachgeschäft Rauch hier überleben konnte und kann, freut alle im Hotel GOLLNER, das ja ebenfalls eine sehr lange Tradition hat, besonders. „Alles für den Haushalt“ verspricht die blaue Neonschrift auf der Fassade des Hauses Grazbachgasse 5 und das ist kein leeres Versprechen. Auf 100m2 Verkaufsfläche, 100m2 Lagerfläche und mit den vielen Lieferanten, die sich im Lauf der Jahre angesammelt haben, kriegt man hier wirklich auch ausgefallene Dinge, die schon ewig nicht mehr produziert werden. Erfreulicherweise ist dieser Betrieb außerdem ein richtiger Familienbetrieb, in dem mehrere Generationen zusammenarbeiten – ebenfalls eine Parallele zum Hotel GOLLNER.   

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